Donnerstag, 19. November 2015

Great Ocean Road

Von Adelaide gehts wieder auf die Straße. Nicht wie geplant mit nem Camper, dafür aber mit nem gemütlichen Tojota Kombi. Außerdem nicht wie geplant mit 3 Mädels sondern wir sind jetzt zu 5., Da die beiden Welsh Guys doch mit dabei sind. Also holten wir am Montag um 10 das Auto ab. Bis wir es dann endlich hatten (wartezeit und so) war es locker 11.
Unser erstes Ziel war Hahndorf, ein touristisch "deutsches" Städtchen wo wir kurz durchlafen wollten, ca 20 Min nach Adelaide. Kurz nachdem wir dort angekommen sind rief die Autovermietung an und fragte ob wir ne Tasche vergessen hatten. Natürlich ham wir unser ganzes Essen stehen gelassen... Also kurz durch die Stadt laufen und zurück nach Adelaide.
Von dort aus ging es in ein mini Kaff, wo wir die beiden Jungs abgeholt hatten, ca 2 Autostunden von Adelaide. Nachdem wir es tatsächlich geschafft hatten alles ins Auto zu quetschen konnte die Fahrt endlich beginnen, straight to Great Ocean Road.
Nachdem wir so spät los gekommen sind erreichten wir den geplanten ersten Übernachtungsplatz natürlich nicht und schliefen in einem 300 Seelendorf auf dem Parkplatz vom Foodballcourt. Der Platz war super, mit Klo, BBQ, Spielplatz und Skatepark aber in der Nacht hatte es unter 10 Grad, so dass wir, nur mit den dünnen Decken und ohne Schlafsack, wirklich fast erfrohren wären!!!

Demnach war die Nacht auch früh um 5.30 zu Ende. Wir wachten eingehüllt in Nebel auf und wollten nur schnell das Auto wieder fahrtauglich machen um mit Heizung los fahren zu können. Das Ziel: Frühstücken am Blue Lake in Mt. Gambien. Ähh ja klar :-P In Mt. Gambien famden wir erstmal nen Big W, ein Laden von dem wir wussten wir bekommen günstiges Campingzeug. Also wieder umplanen, kurz den Lake angeschaut (wirklich schön blau, trotz arscheskälte draußen und Nebel) und zum Schlafsack shoppen. Hunger? Nee eig noch nicht, Also  weiter nach Portland... is ja nicht so weit. Gut 2 Stunden später gabs dann endlich breakfas... ähh brunch und wir machten es uns am Wasser gemütlich. Nach der Mitagspause nun endlich auf direktem Weg zu GOR. Die Städchen dazwischen haben wir uns gespart, da es ja bereits Mittag war und wir Angat hatten den von Mama vorgeschlagenen Übernachtungsplatz nicht vor der Dämmerung zu erreichen (zurecht ;-) ).
Da der Auftrag war an JEDEM Lookout zu halten taten wir das natürlich. Und die kamen zum Teil alle 300m!!! Irgendwann fragten wir uns ob da wirklich nötig sei aber JAAA überall anhalten ;-). Waren aber auch echt wunderschöne Felsformationen und so dabei, abseits der 12 Apostel... Die sind übrigens nicht wie die anderen Lookouts über nen kurzen Stop erreichbar, sondern mit riesem Infocenter, Hubschrauberrundflügen und Landeplatz, Hotels und mega Parkplatz...
Nachdem wir das auch von der Liste streichen konnten fuhren wir zum Cape Ortway, da wir dort schlafen wollten. Schaffen wirs noch vor der Dämmerung? NEIN! Natürlich nicht! Kurz nachdem wir die Schotterstraße, die zum Camp führen soll erreichen: das erste Känguru neben der Straße! Also ab jetzt extrem vorsichtig fahren!! Wie lang ist's noch? Sind wir auch wirklich richtig?? JAAA nach 6km Feldweg und ca 4 Känguruserreichen wir das Bushcamp und Mama hat nicht gelogen!! Es ist so wunderschön! Mitten im Wald, nichts außen rum und direkt am Meer. Nachdems mitlerweile dunkel war machten wir uns mit den Facilities vertraut. Gasgrill? Nee Feuerstelle mit ner Platte drüber. Zum Glück war schon ein kleines Feuer an.  Doch nachdem die schon anwesenden Australier hörten, dass wir auf dem Feuer essen machen wollten stoppten sie uns entrüstet, da es doch nicht warm genug sei und warfen erst mal das ganze gesammelte Holz ins Feuer. "Wartet noch kurz, dann is warm genug!" Ähh ja! Warm genug wars!! Innerhalb von Minuten war nicht nur das Fleisch und das Gemüse, sondern auch meine Finger durchgebraten!! Warm genug wars auf jeden Fall!!
Aber dafür hat das Essen super geschmeckt! Nachdem wir ubs noch bei einem Cider mit den anderen Campern unterhalten hatten wollten wir das Auto für die Nacht herrichten und schlafen gehen. Plötzlich lautes quiecken und grunzen!! Ohhh!!! Direkt vor uNseren Auto spaziert ein Koala vorbei!! MEEGA!
So kann die Nacht beginnen! Und es war gleuch doppelt warm! Von außen und wegen unseren wunderbaren neuen Schlafsäcken.

Diesmal war es fast zu warm im Auto, aber wir genossen es nach der letzten Nacht natürlich trotzdem! In der Früh: die nächste Überraschung: nachdem ich die Tür aufmachte um etwasfrische Luft ins Auto zu lassen sah ich erstmal ne riieesen, haarige Spinne. Giftig? Keine Ahnung! Also beschlossen wir die Tür zu zu lassen und auf der anderen Autoseite auszusteigen! Beim Frühstück erstmal die freundlichen Australier vom Tag davor fragen. Die meinten es ist vermutlich ne Huntsman, also ungefährlich! Zum Glück! Jetzt muss sie bitte nur noch von der Tür weg! Also Stock gesucht und versucht sie von der Tür zu bewegen ohne dass sie ins Auto krabbelt. Wuhu zum Glück geschafft! Also kann das Auto ja wieder gepackt werden und weiter gehts nach Turquay. Auf dem Weg dort hin haben wir noch Koalas gefunden. Leute, der Himmel für mich :-P Das ist der Sotz der Headquaters von Rip Curl, Billabong und Reef und dementsprechend gibts dirt die Factory outlets... Wir ham dort einige Stunden verbracht sag ich nur bevors weiter nach Melbourne /St Kilda ging wo wir die nächste Nacht verbracht haben bevor wir dann entgültig in die Melbourner City gefahren sind.

Die GOR ist ein bisschen anders als vorgestellt aber schön und ich bin happy mit vielen neuen Klamotten und so :-D außerdem bin ich mega froh, das ich so tolle Reise und Übernachtungstipps von Mama bekommen hab ohne die der Tripp bestimmt nur halb so cool gewesen wäre!

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