Montag, 15. Juni 2015

Seedienst mit der Wasserwacht Gunzenhausen

Und wer rettet die Retter?

Nachdem ein guter Freund von uns jetzt nach Gunzenhausen gezogen ist um dort seinen Meister zu machen haben Jenny und ich beschlossen ihn für ein Wochenende, zum Wachdienst am Altmühlsee, zu besuchen.
Zugegebenermaßen: Es war eine der besten Entscheidungen! Wir hatten soo viel Spass und haben so tolle Menschen kennen gelernt!
Als erstes muss man sagen, dass die Wachstation echt schön und gemütlich ist. 



Samstag war um 12 Dienstbeginn und sie haben uns erstmal eben alles gezeigt, dann sind wir ein bischen Boot gefahren und haben die Wassertemperatur gemessen. Dann gings zum Volleyballspielen. Natürlich während der Dienstzeit. Es muss nur immer mindestens einer am Funk bleiben, also echt gechillt. 




Am Abend mussten wir uns dann entscheiden ob wir am See auf der Station bleiben. Nachdem das Wetter einfach genial war und es einfach so schön war da draußen haben wir uns beschlossen ein bisschen was zum Essen und zum Trinken zu kaufen und dann auch gleich da zu schlafen. 
Wir machten es uns mit einer Shisha und nem Bier vor der Station gemütlich, hörten Musik und quatschten. Zum essen gab es Schupfnudeln. Die Leute waren alle so cool drauf, das wir erst gar net gemerkt haben, dass es schon fast wieder früh ist. Wir haben uns alle so gut verstanden und so super unterhalten. Dazu gab es einfach wirklich gute Musik. Jedoch führte die auch zu erhöhtem Bierkonsum. Beim Sonnenaufgang kamen wir noch auf die Idee schwimmen zu gehen, nachdem wir das mit dem Sterne schaun irgendwie verplant haben ...

Ich sag nur eins: ES WAR SCHWEINE KALT IM WASSER! 




Um ca 7 Uhr sind wir dann ins Bett und waren echt froh, dass wir es noch die Treppe auf den Dachboden zu den Schlafplätzen geschafft haben...
Sonntag wäre um 10 Uhr Wachbegin gewesen, allerdings sind wir erst um 11.30 Uhr zum ersten Mal aufgewacht.. tzja Blöd :D. Vor allem weil da noch keiner von uns in der Lage war auch nur irgendwas zu tun! So gegen 12.30 Uhr schafften wir es dann doch die Station auf zu machen, allerdings gammelten wir dann doch eher den ganzen Tag irgendwie auf dem Balkon bzw. auf der Wiese vor der Station im Schatten rum.

 Gegen Nachmittag verabschiedete sich dann unser Wachleiter auch nochmal zu einem kleinen Schläfchen :)


Die Küche, nachdem wir zwei Tage dort gehaust haben. Wobei das Abspülen doch schneller ging als gedacht. Blöd war nur, dass das Essen in den Töpfen in denen wir die Schupfnudeln gemacht haben ca 1 cm dick eingebrannt war. Ging trotzdem erstaunlich gut weg!

Das Bier für eine Nacht für 4 Leute. War doch irgendwie etwas mehr als wir am Anfang dachten...



Es war einfach ein super tolles Wochenende, was unbedingt wiederholt werden muss. Ich freu mich jetzt schon total darauf, wenn die Gunzenhausener uns in ein paar Wochen bei unserem Wachdienst besuchen kommen!

 

Montag, 8. Juni 2015

Sardinien: zweite Woche und Heimfahrt

Die zweite Woche war sehr gemütlich und ruhig, da sich ja der Tagesablauf mittlerweile eingependelt hat und jeder wusste, was seine Aufgabe war. Da das Wetter immer wärmer wurde verbrachten wir die Tage meistens liegend am Strand, gingen tauchen und bootfahren oder schwimmen. 
Mittwoch öffnete die Pizzaria in der Appartementanlage und wir sind natürlich gleich zum testen hin! War super lecker und wir wurden mit einem klasse Mondaufgang auch noch belohnt. Donnerstag war der letzte Tauchtag und wir brachten am Abend gleich die Tauchsachen und alles leichtere mit dem Auto vom Strand ins Lager. Am Abend veranstalteten wir ein Abschluss - Grillfest bei uns im Camp. Leider verletzte sich einer unserer Mitfahrer im Gesicht und musste mit zwei Stichen genäht werden... 
Trotzdem war es ein sehr schöner letzter Abend. 
Am nächsten Tag stand als aller erstes der Abbau der Zelte an. Danach fuhren wir zum Strand um alle schweren Sachen in den Picup zu laden, welche dann auch bis zuhause dort blieben. Nachdem das Team mittlerweile so gut zusammen arbeitete ging das einladen super schnell und wir hatten noch einige Stunden Zeit die Sonne, den Strand und das Meer zu genießen.
Am Fährhafen wurden wir mit dem Pic Up gleich auf die Fähre gewunken, so dass wir fast ein wenig Stress hatten usner Zeug zusammen zu suchen, aber zum glück ham wir des meiste schon davor gepackt. 
Das erste Mal überhaupt bis jetzt war es auf der Fähre so warm, dass wir echt mega geschwitzt haben bei der Überfahrt bzw, heilfroh waren als die Fähre endlich ablegte und wir wenigstens ein bisschen Fahrtwind hatten.
 
In Genua sahen wir dann das Wrack der Costa Concordia was wirklich ein sehr beeindruckender Anblick war. Besonders, da einige von uns ja auch Rettungstaucher sind und wir uns daher auch schon davor Gedanken darüber gemacht habe wie das wohl gewesen sein muss die Kabinen, tauchend, zu durchsuchen. Bei der Größe des Schiffes ist diese Leistung der Taucher fast unvorstellbar.

Auch die restliche Heimfahrt verlief an sich problemlos, allerdings hatten wir in der Schweiz ungefähr zwei Stunden lang Stau den San Bernardino hochwärts. Das ist besonders ätzend wenn es außen ca 35 Grad hat und man natürlich keine Klimaanlage im Auto hat.... Aber dafür konnte ich so noch ein paar schöne Bilder machen! 
Am Abend kamen wir ca um 23 Uhr daheim an und waren alle froh endlich schlafen zu gehen!

Die zwei Wochen waren wunderschön und ich hab jetzt schon wieder ein bisschen Heimweh nach meiner Insel! Umso mehr freu ich mich, dass jetzt schon ganz viele tolle Menschen fest entschlossen sind nächstes Jahr wieder mit zu kommen!!!


Montag, 1. Juni 2015

Sardinien: Die erste Woche

... Regendusche und Männer in Bikinis...


So leider ist die erste Woche schon so gut wie vorbei und es gibt einiges zu erzählen. Das Tauchen läuft gut und es gibt zwei Gruppen die sich gemütlich mit den Tauchgängen abwechseln. Bis auf an einem Tag hat jetzt immer die Sonne geschienen, wobei wir den Tag auch sehr gut genutzt haben: wir haben im Regen geduscht! 
Nachdem der Regen stark genug war konnten wir uns unter die Regenrinne der Markise stellen und duschen. War voll super auch wenn die Kidds a weng doof gschaut haben, dass wir Mädels das wirklich gemacht haben... 
Ansonsten hatten wir Abends meist Lagerfeuer und Grill bei uns am Grundstück, was auch echt immer sehr gemütlich ist! 
Wenn ich eh zum Wasserholen oder so muss gehen wir gleich in die Cafeteria in die Appartementanlage. Dort wohnen einige von unseren Mittfahrern und es gibt wifi. (Ja so kann ich auch die Blogeinträge hoch laden) Der letzte Abend in der Cafeteria ist sehr lustig geworden und hat damit geendet, dass zwei Freunde von uns in unseren Bikinis über die Terassen gelaufen sind. Die Italiener haben alle a weng seltsam geschaut :-D. Ansonsten ist der Tagesablauf echt gemütlich, mit gemeinsamen Frühstück, evtl einkaufen fahren, zum Strand gehen, tauchen, sonnen und dann "Abendprogramm". Samstag gings zum Strand runter zum grillen, ich war sehr gespannt wie es ist mit dem Allrad Auto in der Nacht den Weg hoch zu fahren... Wobei ich mitlerweile die Idealspur schon so gut kenne, dass es absolut kein Problem war und ich muss sagen: Nachts macht der Weg noch viel mehr Spass!! 
Ach ja: nicht nur die Kidds schauen doof, wenn man im Regen duscht, sonder auch die Männer wenn man oben ohne vor dem Wohnmobil unter der Dusche steht! Aber alles was man mehr anhat muss ja mit sauber gmacht werden. 



Sontag hatte Helmut, ein guter Freund von uns, Geburtstag und wir hatten tauchfreien Tag. Das bedeutet wir konnten in Ruhe Frühstücken, wollten dann eigentlich nach Korsika aber die Fähre ist uns vor der Nase davon gefahren, außerdem wär die echt teuer gewesen. Daher sind wir wieder in unsere Bucht und haben an der Bräune gearbeitet. Am Abend sind wir in die Stadt zum Pizza essen gegangen. 



Zur Info, falls es jemanden interessiert: es passen mindestens 14 Personen in einen PicUp. Dann ist es auch wunderbar warm und man kann auf der Fahrt nicht mehr verrutschen! ;-)