Sonntag, 26. April 2015

Kolonnenfahrt

... Ehrenamt ist Leidenschaft und so...

Ich verbringe meine Freizeit sehr gerne ehrenamtlich bei der Wasserwacht und beim BRK (Ja ich weiß, das gehört zusammen). Irgendwie hat es sich ergeben, dass fast das gesamte Wochenende mit Aktionen für das Ehrenamt verplant waren. Am Freitag Abend hatte ich zusammen mit Jenny Sanitätsdienst bei einem Theaterstück bei uns in der Stadt. Danach haben wir uns noch ein wenig mit Freunden, die wir auf der Hauptwache getroffen haben, unterhalten, so dass wir erst relativ spät ins Bett gekommen sind. Am Samstag Morgen um 6 Uhr war die Nacht aber schon wieder zuende, da wir uns mit ein paar anderen bereits um 7 Uhr auf der Wasserwachtstation getroffen haben. Auf der Tagesordnung stand heute der KFZ - Marsch oder auch Kolonnenfahrt. Hierzu trafen sich insgesamt 25 Fahrzeuge der BRK Bereitschaften aus Fürth und drei Fahrzeuge der Fürther Feuerwehr in Atzenhof am Katastrophenschutzzentrum um einen insgesamt 228 km langen Rundkurs zu fahren. 

 So schaut das dann aus, wenn 25 Fahrzeuge, mit jeweils 2 Personen Besatzung, auf die Abfahrt warten.



Die Autos der Wasserwacht Fürth. Ganz links das SEG Fahrzeug, daneben das Taucheinsatzfahrzeug (TEF) und ganz rechts der Einsatzleiter. 

Um kurz vor 9 Uhr setzte sich der Zug dann in Bewegung. Davor mussten natürlich erst einmal alle organisatorischen Dinge, wie der Abstand zwischen des Fahrzeugen, das benutzen der Sonderrechte und die Reihenfolge der Autos geklärt werden. 


Jenny und ich durften den Einsatzleiter fahren und wie man sieht hatten wir sehr viel Spass dabei!





In den Pausen konnten wir es uns in "unserem" Fahrzeug auch mal gemütlich machen... 


Über die vorgeschriebene, ordnungsgemäße Dienstkleidung lässt sich streiten ;) aber nachdem wir ja die meiste Zeit in den Autos saßen nahm es uns dann doch keiner wirklich übel, dass wir keine Sicherheitsschuhe anhatten.



In diesem kleinen Dorf machten wir dann Mittagspause, in einer kleinen Wirtschaft gegenüber der freiwilligen Feuerwehr. Zum glück steht da immer der Ortsname drauf, sonst hätte ich ihn mir warscheinlich eh nicht merken können. 
Nach der Pause mussten die Fahrzeuge wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden, bevor wir uns auf den Rückweg machen konnten. 
Kurz vor Ende konnte ich noch einmal dieses geniale Bild machen, welches fast den gesamten Zug zeigte und einem hilft zu realisieren, wie viel doch eigentlich 25 Fahrzeuge sind. 
Es war für uns eine sau coole Erfahrung, auch wenn es mega anstrengend war, da wir von kurz vor 9 Uhr bis ca. 16.30 Uhr unterwegs waren und das Fahren in der Kolonne natürlich um einiges anstrengender ist, als wenn man alleine mit dem eigenen PKW unterwegs ist. Zusätzlich zu der Geschwindigkeit muss man auf den Abstand zu den vorangehenden und den folgenden Fahrzeugen achten, genauso wie auf die korrekte Benutzung der Sonderrechte. 

Da wir am Abend zusätzlich noch Kameradschaftsabend, also gemütliches beisammensitzen, der Wasserwacht hatten, beschlossen wir gleich auf der Wache zu bleiben. Da wir beide ziemlich müde waren richteten wir uns noch ein gemütliches Bett in unserem geliebten TEF, in dem wir noch zwei Stunden schlafen konnten, bevor wir von den anderen gefunden wurden und wir den Abend noch bei gutem Essen und einer Bilderpräsentation ausklingen lassen konnten, bevor wir am Abend dann total erschöpft in unsere Betten gefallen sind.

Die ehrenamtliche Arbeit ist eine wunderbare Sache um sich persönlich weiter zu entwickeln und man lernt nicht nur viele Dinge, die einem im Leben wirklich viel bringen, sondern man hat auch sehr viele unglaublich liebe Leute um sich, die die gleiche Leidenschaft teilen und mit denen man durch Dick und Dünn gehen kann! Dabei gibt es sehr viele Bereiche in denen man sich engagieren kann, so dass eigentlich für jeden etwas dabei ist.  Ich bin sehr froh meinen Platz in so einer tollen Gemeinschaft gefunden zu haben!

Ehrenamt ist nun mal wirklich Leidenschaft!


Donnerstag, 23. April 2015

... kann man ja mal machen!

... Warum man bei 15 Grad und Wind an den See fährt!

Seit ein paar Tagen ist bei und richtig schönes Sommerwetter! Und was macht man wenn es schön warm ist und man die Winterblässe loswerden will? - Richtig: Man fährt an den nächsten See zum sonnen...
klingt doch in der Theorie voll gut, oder nicht? Blöd nur wenn man sich ausgerechnet den Tag aussucht an dem es eigentlich gar nicht mehr warm ist und total windig. Aber wenn wir beschlossen haben, dass wir an den See wollen, dann machen wir das auch!
Also haben wir und ans Seeufer gesetzt und gepicknickt und wir hatten meeeeeeeeega viel Spaß! 
 Das gute an dem Wetter war, dass wir den See quasi für uns allein hatten und so die Aussicht in Ruhe genießen konnten.
 Nur im Cafe neben an saßen ein paar Ausflügler, die uns ein bisschen komisch angeschaut haben als wir unser Handtuch ausgepackt haben... und wir wären doch soooo gerne schwimmen gegangen ;)





Und bei sooo einer tollen Essensauswahl ist das Wetter doch eh egal! Außerdem hatten wir Spaß und die Sonne schien! Trotzdem waren wir nach ca 1,5 Stunden echt wieder froh im Auto zu sein und wieder auf dem Weg Richtung zuhause. Nach einem lustigen Nachmittag ließen wir den Tag noch in der Stadt mit ein paar weiteren Freunden ausklingen.





Was wäre das Leben den ohne ein bisschen Spaß und verrückten Aktionen?

Freitag, 10. April 2015

Exams - DONE!!

Wuhu! Es ist vollbracht! 
Ich kanns noch gar nicht glauben! Ich hab die letzte Examensprüfung hinter mir! Jetzt muss ich nur noch auf die Ergebnisse warten und hoff natürlich, dass alles bestanden ist. 
Allerdings brauch ich vermutlich noch ein paar Tage um zu realisieren, dass meine Zeit an der Uni nun vermutlich erstmal rum ist, wobei heute ein echt toller Tag war. Die Prüfungsthemen waren genau die Sachen die ich gelernt hatte und ich konnte echt einfach alles ohne viel nachzudenken hinschreiben. Außerdem war heute einer der ersten richtig toll warmen und sonnigen Tage, was die Stimmung natürlich nur noch zusätzlich aufgebessert hat. Papa hat mir zum Mittagessen eins meiner Lieblingsgerichte gemacht und wir haben natürlich auf der Terrasse in der Sonne gegessen. 
Am Abend war ich dann mit ein paar guten Freunden auf dem Volksfest und wir haben uns die Bäuche vollgeschlagen. Die Stimmung war einfach super und ich hab die Leere in meinem Kopf und das Gefühl nichts machen zu müssen sehr genossen! Das Bild unten beschreibt die Stimmung von gestern echt gut: alles ist pink und bunt :-) 

Hallo Sommer! 
Ich bin jetzt dann mal bereit für dich!! 



Sonntag, 5. April 2015

Ostertauchen: andere verstecken Eier....

... wir versenken Plattformen im See


Wir haben ein paar ereignisreiche Tage hinter uns. Während andere gemütlich im warmen mit der Familie Ostern feierten waren wir in der Oberpfalz am Campingplatz Lutter am Murner See. Dort haben wir zum einen eine Übung der Wasserwachten Fürth und Südfranken zusammen mit der DLRG Fürth organisiert, und zum anderen die Freiwasserausbildung unseres aktuellen OWD Tauchkurses durchgeführt. Glücklicherweise ist das Sturmtief, welches in der letzten Woche gewütet hat, weitestgehend abgeklungen, so dass wir keine gefährlichen Sturmböen mehr hatten, die uns gestört hätten. Trotz allem waren die Temperaturen das ganze Wochenende bei unter 10 Grad, was das Tauchen nicht gerade angenehm machte. hinzu kamen viele Wolken und doch noch einige kalte, aber ungefährliche, Winde.

Gemeinsames abmontieren der Plattform

Da die Rettungstaucher die Aufgabe hatten eine 2,50 Meter mal 3,00 Meter große Plattform auf fünf Meter Wassertiefe zu versenken und zu montieren, musste diese erstes vom LKW montiert werden. Da wir zuhause nicht mehr genügend Zeit hatten, mussten wir außerdem noch die drei Querstreben abschrauben, da wir so wenig Auftrieb wie möglich haben wollten. Dies ist wichtig, da wir sonst zu viele Gewichte gebraucht hätten um die Plattform unter Wasser zu bringen.

Trotz luftiger Höhe
schaut das doch ganz gemütlich aus


Zum Glück hatten wir erfahrene Leute dabei, die die Balken sehr schnell los geschraubt hatten, so dass wir bald mit dem Suchen der Gewichte beginnen konnten. Diese befanden sich noch von der alten Plattform im See, und mussten gesucht und mit Hilfe eines Hebesacks geborgen werden, so dass wir die Plattform damit ins Wasser ziehen konnten.





Besprechung
Damit alles problemlos abläuft, gab es noch eine letzte Be-sprechung, bei der jeder seine Aufgabe noch einmal bestätigt bekam. bevor es dann endlich, trotz eisiger Temperatur, im Wasser und an Land,  losging.



Nachdem die Plattform ins Wasser gebracht worden war und mit alten ausrangierten Gullideckeln beschwert wurde musste sie noch einmal  um 180° umgedreht und auf Position gebracht werden.

Unter Wasser wurde sehr gut zusammen gearbeitet, was aufgrund der eingeschränkten Kommunikation doch zum Teil eine größere Herausforderung darstellte als anfangs gedacht. Doch am Ende des Tages war sie sicher auf dem Boden des Sees befestigt, so dass sich die Tauchschüler auf eine schöne neue Plattform freuen durften. Obwohl die Rettungstaucher mit Trockentauchanzügen ins Wasser gingen genossen sie die warmen Duschen des Campingplatzes nach dem langen Taucheinsatz sehr. Umso bewundernswerter waren unsere Tauchschüler, welche in den nächsten Tagen, in Nasstauchanzügen, ihre Ausbild-ungstauchgänge absolvierten. 



Auch die Tauchschüler berieten sich vor den Tauchgängen noch kurz, bevor sie sich, so warm wie möglich angezogen, in die kalten Fluten stürzten. 






Trotzdem hatten sie offensichtlich Spass und fanden die gesamte Tauchausrüstung so gemütlich, dass sie diese für eine gemütlich wirkende Pause auf dem Steg gleich anließen und so auf die anderen Teilnehmer und den nächsten Tauchgang warteten. 




Aufgrund des sehr kalten Wassers waren die Leute trotzdem froh, so schnell wie möglich wieder aus dem Wasser zu kommen und unter die warme Dusche zu rennen. Da war es auch vollkommen ok alles erst einmal stehen und liegen zu lassen um sich aufzuwärmen. Nachdem die Schüler dann aus der warmen Dusche kamen und die Tauchaus-rüstungen auseinander gebaut waren ließen wir den Abend gemütlich beim Grillen und am Lagerfeuer ausklingen. 

Unsere warmen Klamotten und das Feuer sorgten für eine gemütliche Atmosphäre, bei der natürlich die ein oder andere Geschichte und Anekdote zum besten gegeben wurde.




Und wer kann schon bei so einer traumhaften Aussicht daran denken wir kalt es eigentlich um einen herum ist....
Das Wochenende war trotz kälte absolut gelungen und wir hatten alle eine tolle Zeit und sehr viel Spass! Ich bin mega stolz auf unsere Taucher und Tauchschüler, die sich freiwillig, trotz Sturm und sehr kalten Temperaturen in den See getraut haben und am Ende sogar Freude dabei hatten.


Ich wünsche euch allen noch einen tollen Ostersonntag!