... Ehrenamt ist Leidenschaft und so...
Ich verbringe meine Freizeit sehr gerne ehrenamtlich bei der Wasserwacht und beim BRK (Ja ich weiß, das gehört zusammen). Irgendwie hat es sich ergeben, dass fast das gesamte Wochenende mit Aktionen für das Ehrenamt verplant waren. Am Freitag Abend hatte ich zusammen mit Jenny Sanitätsdienst bei einem Theaterstück bei uns in der Stadt. Danach haben wir uns noch ein wenig mit Freunden, die wir auf der Hauptwache getroffen haben, unterhalten, so dass wir erst relativ spät ins Bett gekommen sind. Am Samstag Morgen um 6 Uhr war die Nacht aber schon wieder zuende, da wir uns mit ein paar anderen bereits um 7 Uhr auf der Wasserwachtstation getroffen haben. Auf der Tagesordnung stand heute der KFZ - Marsch oder auch Kolonnenfahrt. Hierzu trafen sich insgesamt 25 Fahrzeuge der BRK Bereitschaften aus Fürth und drei Fahrzeuge der Fürther Feuerwehr in Atzenhof am Katastrophenschutzzentrum um einen insgesamt 228 km langen Rundkurs zu fahren.
So schaut das dann aus, wenn 25 Fahrzeuge, mit jeweils 2 Personen Besatzung, auf die Abfahrt warten.
Die Autos der Wasserwacht Fürth. Ganz links das SEG Fahrzeug, daneben das Taucheinsatzfahrzeug (TEF) und ganz rechts der Einsatzleiter.
Um kurz vor 9 Uhr setzte sich der Zug dann in Bewegung. Davor mussten natürlich erst einmal alle organisatorischen Dinge, wie der Abstand zwischen des Fahrzeugen, das benutzen der Sonderrechte und die Reihenfolge der Autos geklärt werden.
Jenny und ich durften den Einsatzleiter fahren und wie man sieht hatten wir sehr viel Spass dabei!
In den Pausen konnten wir es uns in "unserem" Fahrzeug auch mal gemütlich machen...
Über die vorgeschriebene, ordnungsgemäße Dienstkleidung lässt sich streiten ;) aber nachdem wir ja die meiste Zeit in den Autos saßen nahm es uns dann doch keiner wirklich übel, dass wir keine Sicherheitsschuhe anhatten.
In diesem kleinen Dorf machten wir dann Mittagspause, in einer kleinen Wirtschaft gegenüber der freiwilligen Feuerwehr. Zum glück steht da immer der Ortsname drauf, sonst hätte ich ihn mir warscheinlich eh nicht merken können.

Nach der Pause mussten die Fahrzeuge wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden, bevor wir uns auf den Rückweg machen konnten.
Kurz vor Ende konnte ich noch einmal dieses geniale Bild machen, welches fast den gesamten Zug zeigte und einem hilft zu realisieren, wie viel doch eigentlich 25 Fahrzeuge sind.
Es war für uns eine sau coole Erfahrung, auch wenn es mega anstrengend war, da wir von kurz vor 9 Uhr bis ca. 16.30 Uhr unterwegs waren und das Fahren in der Kolonne natürlich um einiges anstrengender ist, als wenn man alleine mit dem eigenen PKW unterwegs ist. Zusätzlich zu der Geschwindigkeit muss man auf den Abstand zu den vorangehenden und den folgenden Fahrzeugen achten, genauso wie auf die korrekte Benutzung der Sonderrechte.
Da wir am Abend zusätzlich noch Kameradschaftsabend, also gemütliches beisammensitzen, der Wasserwacht hatten, beschlossen wir gleich auf der Wache zu bleiben. Da wir beide ziemlich müde waren richteten wir uns noch ein gemütliches Bett in unserem geliebten TEF, in dem wir noch zwei Stunden schlafen konnten, bevor wir von den anderen gefunden wurden und wir den Abend noch bei gutem Essen und einer Bilderpräsentation ausklingen lassen konnten, bevor wir am Abend dann total erschöpft in unsere Betten gefallen sind.
Die ehrenamtliche Arbeit ist eine wunderbare Sache um sich persönlich weiter zu entwickeln und man lernt nicht nur viele Dinge, die einem im Leben wirklich viel bringen, sondern man hat auch sehr viele unglaublich liebe Leute um sich, die die gleiche Leidenschaft teilen und mit denen man durch Dick und Dünn gehen kann! Dabei gibt es sehr viele Bereiche in denen man sich engagieren kann, so dass eigentlich für jeden etwas dabei ist. Ich bin sehr froh meinen Platz in so einer tollen Gemeinschaft gefunden zu haben!
Ehrenamt ist nun mal wirklich Leidenschaft!







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